Eigenbau/Fahrzeuge
Modelleisenbahn in Spur Z, Bilder der Modellbahn, Umbauten und Basteleien
Straßenbahn Elektrotriebwagen Reinigungszug Standmodelle

Straßenbahn:

Bei Shapeways kaufte ich ein Straßenbahngehäuse in Spur Z und habe es koloriert.
Ein Chassis der Spur T dient als Antrieb. Dabei habe ich noch einige SuperCaps verbaut, um die Fahreigenschaften etwas zu verbessern.
So sieht die Straßenbahn dann aus.
Ein Video der Straßenbahn auf der Anlage 2.
Sie fährt hier noch etwas schnell. Das wird noch geändert.
Ein Video der Straßenbahn auf der Anlage 3.
Sie fährt auch hier etwas schnell. Das liegt am T-Spur-Fahrwerk.
Elektrotriebwagen:

Ich wollte auch in Spur Z einen Elektrotriebwagen besitzen. Gibt es aber nicht...
Die 3-achsigen Abteilwagen (8704, 8705) und das Fahrgestell einer BR216 (8874) machen es möglich. Die Abteilwagen werden passend auseinandergesägt, in die Frontseiten werden Fenster gefräst. Nach dem Zusammenkleben passt alles gut auf das Fahrgestell der BR216. (Die Beschriftung ist jetzt natürlich nicht modellgerecht - aber bevor ich mich an einer neuen Beschriftung versuche, lasse ich es besser so wie es ist...)

Stromabnehmer und Dachverkabelung werden montiert, mit kleinen Lichtleitern werden die Stirnlampen nachempfunden.

Das ist sicher kein "Modell" im Sinn der genauen Nachbildung eines Originals - aber es sieht glaubwürdig aus. Der Steuerwagen müsste eigentlich auch ein 4-Achser sein. Bei mir ist die DB mit dem Umbau noch nicht so weit...
Reinigungszug:

Obwohl ich mit der Kontaktsicherheit nicht so große Probleme habe - regelmäßiges Fahren hilft - habe ich mir einen Reinigungszug gebaut, mit einem Naß- und einem Trockenreinigungswagen.


Für die Naßreinigung habe ich mir aus Weißblech einen kleinen Behälter gelötet, der in einen Hochbordwagen paßt. In den Boden des Behälters wurde ein Loch in Dochtgröße gebohrt.
(Sollte das Loch etwas zu groß für den Docht geworden sein, kann der Docht später seitlich mit Kleber befestigt werden - z.B. mit UHU strong&save - aber unbedingt darauf achten, dass der Docht nicht mit Kleber getränkt wird!)


Als Grundlage wurde ein Reinigungswagen "System Jörger" genommen, dessen Aufbau entfernt wurde. Mittig wurde eine Bohrung in Dochtgröße gebohrt und zwar bis durch die Filzaufnahme hindurch. Danach wurde die Bohrung im Bodenblech auf ca. 3mm aufgebohrt, damit der Docht reibungsfrei sich bewegen kann.

Der Wagenboden des Hochbordagens wurde ausgeschnitten.
(Hier etwas ausgefranst, aber nachher sieht man davon nichts mehr...)

Danach wurde der Docht (ein Küchengarn-Baumwollfaden) eingefädelt.

An der Filzaufnahme wurde der Docht etwas aufgefächert....

.....und der Filz wurde wieder montiert.

Der kleine Weißblechbehälter wurde auf die Schrauben des Filzhalters mit Sekundenkleber befestigt, so bewegt er sich mitsamt dem Filz.

In den Behälter wurden noch einige Bleigewichte gegeben.

Der Innenraum des Behälters wurde lose mit Watte ausgelegt, um das Umherschwappen der Flüssigkeit (Isopropanol) zu bremsen.

Der gesamte Reinigungszug besteht aus einer Fantasielok (Grundlage BR120), dem Naß- und dem Trockenreinigungswagen (letzterer ebenfalls nach "System Jörger" mit geändertem Aufbau.)
Das Finish wurde mit einem Pinsel gemacht - also keine höchste Detailtreue. Aber der Zug soll ja auch nicht im Regelbetrieb laufen, sondern nach längeren Pausen die Anlage befahrbar machen.
Mit den beiden Wagen hat die Lok durchaus zu kämpfen - je nach Strecke kämpft sie schon mit einem Wagen. Deshalb hat sie jetzt Haftreifen bekommen - und alles ist gut.