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Beschreibung
meiner Modellbahnanlage
1
m² in Spur
Z
von Peter Rachow 2005
Eine Bekannte
verehrte mir
eines
Tages ein Werbegeschenk ihrer Firma (womit
habe ich DAS verdient?): Eine Anfangspackung in Spur Z mit einer BR
89
und
einem gedeckten Güterwagen nebst Firmenlogo. Leider blieb es (wie
üblich) nicht bei dieser Grundausrüstung und
ich
sah mich dem schweren inneren Zwang ausgesetzt, weiteres Rollmaterial
und
Gleise
zukaufen zu müssen. In Spur Z ist das bekanntermaßen nicht
ganz billig. Seither begrüßt mich mein
Bankberater immer sehr zuvorkommend...
Weiter fiel mir sehr
schnell auf, dass
ein einfaches
Gleisoval
ohne Landschaft auf die Dauer wenig vorbildtreu ist. ("Ach was?", TM
Loriot) So
plante und
baute
ich die kleine Anlage (Maße 2 x 0,5m) auf der ich einen kleinen
Nebenbahnhof
nebst einem kleinen Betriebswerk, ein paar
Siedlungshäusern, einem kleinen See, einem Bauernhof und einigen
anderen
Kleinigkeiten
darstellte.
Um den Fahrspaß zu erhöhen und abwechslungsreicher gestalten
zu können, wurde ein 4-gleisiger Schattenbahnhof hinter der
Hintergrundkulisse eingefügt.
Beim Bauen bemerkte ich schnell, dass Spur Z im Gegensatz zur TT-, H0-
und
HOe-Modellbahn aus
meiner
Jugendzeit eine ziemliche feinmotorische Herausforderung darstellt,
wenn
man
einigermaßen detailliert arbeiten will. Auch die Pflege und
Wartung der Loks ist deutlich anspruchsvoller als bei den
größeren Maßstäben.
Hier ein paar weitere
Informationen zu
der kleinen Anlage, zu den Bildern geht es
hier
:
-
Die Strecke
ist ein Kreis mit einem kleinen Bahnhof. Für den Kreis entschied
ich mich, weil ich gerne die kleinen Loks einfach ihre Runden ziehen
sehe. Ich wollte zusätzlich
keine der
üblichen mit
Gleisen hoffnungslos überladenen Anlagen bauen, sondern versuchen,
möglichst vorbildtreu zu gestalten. Ob mir das gelungen ist, mag
der Betrachter entscheiden und ggf. eine Rückmeldung ins
Gästebuch
posten.
-
Die Epoche ist, wie auf vielen Anlagen, die Ep.
III. Es
verkehren daher Dampf- und Dieselloks (BR24, BR 89, BR 74, BR 78, BR
38, BR
58,
V60, V100, Uerdinger Schienenbus) bunt gemischt.
-
Es wird ausschließlich
analog gefahren, einzelne
Gleisabschnitte sind durch Schalter zuschaltbar. Das Fahrpult ist ein
Eigenbau
(einfacher Längsregler
mit einem NPN-Transistor) und wird
aus einen 12V-Laptop-Netzteil gespeist.
-
Die Gleise sind (wie man
unschwer erkennen kann) von
Märklin, die
Weichenkästen habe ich jedoch entfernt, weil deren Optik mehr als
unschön ist und arbeite daher mit Unterflurantrieben aus
Eigenbauproduktion.
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Die Beleuchtung der
Häuser und Straßen ist in der
Helligkeit veränderbar, was ebenfalls durch einen gut
gekühlten Längsregler
mit Steuerpotentiometer erreicht wird. Außerdem wird durch die
niedrige Spannung die Lebensdauer der Lämpchen erheblich
verlängert.
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Die Lichtzeichenanlage des
Bahnübergang wird, von einem
Microcontroller (hier ein ATmega8)
gesteuert, der seine Informationen von 2 Infrarotlichtschranken an der
Strecke erhält.
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Die Bäume sind zum
Teil fertig gekauft (i. W.
die Nadelbäume) oder aus Wiesenblumen, getrockneten Gräsern
und
anderer verholzter Planzensubstanz (Heckenschnittabfall o. ä.)
selbst hergestellt (i. W. die
Laubbäume).
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In den Fahrpausen wird die
Anlage durch eine dünne
Plastikfolie abgedeckt, was wirksam verhindert, dass die Gleise und der
Rest zustauben. Kontaktprobleme der kleinen Loks habe ich
glücklicherweise fast nicht.
Hier ein Luftbild:
(C) Peter Rachow 2005-2011